Privacy by Design
Als Schlagwort spätestens seit der DSGVO bekannt geworden, vielfach besprochen worden, selten umgesetzt worden. Warum? Nun – einerseits kann im Nachhinein Datenschutzfreundlichkeit und Sicherheit in vielen Fällen nicht konzeptionell nachgerüstet werden, müssen dafür doch grundlegende Entscheidungen entsprechend gefällt werden.
Auch Sicherheit im Nachhinein an ein Softwareprojekt, eine Prozess- oder eine Produktionskette anzubringen ist meist substantiell teurer, als bestimmte Aspekte von vornherein passend zu entscheiden und zu berücksichtigen. Oftmals werden die Aspekte Datenschutz und IT-Sicherheit im Entscheidungs- und Entwicklungsprozess hintenangestellt, um Lieferfristen einzuhalten und langwierige (in der Praxis oft „philosophisch“ wirkende) Grundsatzdebatten zu vermeiden. Ein Vorgehen, das BESTENFALLS im Nachgang zu erheblichem Mehraufwand führt, um rechtliche oder andere Anforderungen einzuhalten, oder im schlimmeren Fall zu einer Sicherheitslücke, dem Verlust oder der Veröffentlichung personenbezogener Kunden- oder Mitarbeiterdaten im Internet – und damit dem vollständigen Reputationsverlust für Produkt und Firma führen kann. Im schlimmsten Fall droht sogar das Ende des Unternehmens und damit unzähliger Existenzen.
Wenn von vornherein Sicherheitsaspekte und rechtliche Anforderungen, die nicht unbedingt Teil der eigentlichen Kernfunktion der Anwendung bedacht und bei wichtigen Designentscheidungen berücksichtigt werden, kann viel Aufwand und Panik im Nachgang gespart werden.
Die DSGVO hat diese Begrifflichkeiten geprägt, und die DSGVO hat auch passende gesetzliche Anforderungen mitgebracht, die viele Unternehmen vielfach vor kleinteilige Herausforderungen stellt.
Wie stellen Sie sicher, dass die Löschung eines Datensatzes in allen Bestandteilen der Firma, gedruckt wie digital, allen anderen Bereichen eines komplexen CRMs problemlos gelingt, inklusive Archiven und Backups?
Wie dokumentieren Sie rechtssicher innerhalb einer App beim Ausrollen neuer Features sicher die Zustimmung zur geänderten Datenverarbeitung?
Diese Fragen lassen sich idealerweise vorab beantworten, und bei Entwicklungsentscheidungen und im Prozessdesign berücksichtigen, um hinterher komplexe, kleinteilige Handarbeit zu vermeiden.
Gern helfen wir Ihnen bei der Einschätzung Ihres Anliegens und beantworten Ihnen etwaige Fragen!

